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...aber bitte Naturverträglich!


 Aber  bitte unter  Beachtung von

 Natur- und Tierwelt und ohne Zer-

 störung des Landschaftsbildes!

Wind Wahn Huje


 

Der Hujer-Windwahn hat leider begonnen! Die Gemeinde plant den Ausbau (Repowering) ihrer aus dem Jahre 2000 stammenden Windanlagen. Die bisherigen 15 Anlagen mit einer Höhe von ca. 100 Metern sollen durch 13 neue, 200 Meter hohe Anlagen ersetzt werden - wenige Meter neben dem Naturgebiet "Tongrube Muldsberg".




 

Das Bürger-Beteiligungsverfahren, bei dem Jedermann eine Stellungnahme zu den Planungen abgeben kann, beginnt am 27. Dezember 2016. Unter folgenden Link kann diese Stellungnahme vorgenommen werden:


https://bolapla-sh.de/verfahren/8745a138-b56b-11e6-b452-0050568a04d7/public/detail


In den aktuellen Planungen wurde lediglich der Rundweg der Tongrube als ungefähre Grenze berücksichtigt.



Nachdem 1996 der Ton Abbau in der Tongrube Muldsberg eingestellt wurde, hat die Gemeinde Mehlbek gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz das Areal erworben und eine naturbelassene  Landschaft geschaffen.  „Auf der Hohen Geest nordwestlich Itzehoes ist die sich langsam mit Wasser füllende Grube ein neues Paradies für Wasservögel, wie Gänsesäger, Schellente und Haubentaucher. Selbst der Seeadler ist als Nahrungsgast zu beobachten, der sich seinen Hunger in Form von Gänsen aus diesem Naturgebiet stillt. Für die zahlreichen Fledermäuse wurde extra das ehemalige Trafohäuschen hergerichtet.“ Ex-Landwirtschaftsminister von Boetticher hat auf seiner „Rundtour“ 2007 die Schutzwürdigkeit festgestellt (Pressemitteilung BoxID 13560-Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein).


Im Wesentlichen betroffen sind aber nicht die eigenen Gemeindemitglieder, sondern die Anwohner der Nachbargemeinde Mehlbek. Die 200 Meter Monstren sollen direkt an der Gemeindegrenze errichtet werden in 400 Meter Entfernung zu den dortigen Anwohnern. Gespräche mit diesen Anwohner wurden bisher in keiner Weise von der Gemeindevertretung Huje geführt, Informationen nur auf Anfrage „tröpfchenweise“ erteilt. Nicht einmal die Gemeindevertretung von Mehlbek wurde unterrichtet bzw. in die Planungen eingebunden. Zu der für die Einwohner Hujes durchgeführten Einwohnerversammlung wurden die eigentlich betroffenen Anwohner Mehlbeks nicht eingeladen – kritische Stimmen sind von der Gemeindevertretung bzw. der Bürgermeisterin nicht erwünscht.


Insgesamt will die Gemeinde Huje lediglich die aktuell gültigen Mindestabstände von 400m (Splittersiedlungen) bzw. 800m (Wohngebiete) einhalten. Sieht man sich die Abstandsregelungen anderer Bundesländer an (z.B. Bayern) wären Abstände von 2000 Meter erforderlich. Auch die Weltgesundheitsbehörde fordert einen Abstand von 2000 Metern zum Schutz vor Infraschall. Der gemeingewachsene Durchschnitts-Schleswig-Holsteiner muss dann wohl körperlich erheblich robuster sein und verträgt locker diesen geringen Abstand!


Wir fordern
- eine aktive und offene Aufklärung zu der bestehenden Planung,
- eine Bürgerbeteiligung der Nachbargemeinde Mehlbek,
- die Begrenzung auf eine vernünftige, angemessene Höhe der Windräder, weit unter den geplanten 200 Metern,
- die Einhaltung eines erweiterten Abstandes über den Mindestabstand von 400 Meter hinaus,
- einen Mindestabstand zum Natur- und Erholungsgebiet Tongrube von 400 Metern,
- den Einsatz von schalloptimierten Betriebsweisen der Windkraftanlagen.


Mail: info@windwahnhuje.de







Widerstand gegen die "Riesen" in Nutteln, Mehlbek und Kleve!

Darf die Gemeinde Huje gegen alle Belange der Nachbargemeinden eigene Interessen durchsetzen? Bleibt das Miteinander auf der Strecke? Liebe Gemeindevertreter in Huje überdenkt diesen Wahnsinn und sucht das Gespräch der Vernunft mit den Nachbargemeinden.